DIE AUSSTELLUNG

Vorgeschichte

Im Sommer 2021 entstand aus einem Treffen des neugegründeten Sammlungsnetzwerks der Universität Stuttgart die Idee, die universitären Bestände im Rahmen einer studentischen Ausstellung zu präsentieren.
Das Institut für Architekturgeschichte (Fakultät 1) und das Historische Institut – Lehrstuhl für Naturwissenschaften und Technik (Fakultät 9) taten sich zusammen und konzipierten für das Wintersemester 2021/22 ein Lehrprojekt, an dem schließlich Studierende aus fünf Studiengängen von drei Fakultäten teilnahmen. Unter Leitung von PD Dr. Beate Ceranski, Else Schlegel und Maria Niklaus begaben sie sich auf Entdeckungsreise durch die Sammlungen ihrer Hochschule. Gemeinsam erarbeiteten sie eine Ausstellung, die nun unter dem Titel „Auf den zweiten Blick. Streifzüge durch die Sammlungen der Universität Stuttgart“ im Foyer der Universitätsbibliothek zu Gast ist.

Idee

Die Ausstellung möchte den Blick schärfen für die große Vielfalt und den überraschenden Facettenreichtum der Stuttgarter Universitätssammlungen und lädt ein zu einem Streifzug durch die Bestände und ihre Schätze. Die ausgestellten Objekte organisieren sich dabei bewusst nicht nach einzelnen Sammlungen, sondern sind in fünf thematischen Kapiteln gruppiert, die wichtige Kontexte des Sammelns an der Universität Stuttgart umreißen. Sie beleuchten die Prozesse, die die Entstehung der Sammlungsbestände prägten, stellen wichtige Personen vor, erläutern die Nutzung der Objekte, zeigen ihre vielfältige Vernetzung innerhalb und außerhalb der Universität und öffnen den Blick auf die Perspektiven, die den Sammlungen innewohnen.

Gestaltung

Die Objekte werden präsentiert in einer maßangefertigten Ausstellungsarchitektur. Fünf Studierende der Fakultät für Architektur und Stadtplanung realisierten sie als gemeinschaftlichen Entwurf von der ersten Ideenskizze bis zum Aufbau. 

Ausstellung
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Der Entwurf nimmt die Linien und Fluchten des weitläufigen Bibliotheksfoyers auf und schafft durch eine eigene Materialität und Farbgebung gleichzeitig einen klar definierten Raum für die Präsentation der Objekte. Als Leitfarbe dient Schwarz, das mit weißen Akzenten ergänzt und durch das holzsichtig belassene Konstruktionsmaterial komplementiert wird. Fünf lange Tische zu den fünf Kontexten der Ausstellung strukturieren den Raum und tragen die Hauben, unter denen die Objekte positioniert sind. 

Als optischer Hintergrund und inhaltliche Erweiterung der Tische dient das Grid – eine große Wandtafel. Reihen von Karteikarten, den traditionellen Medien der Objekterfassung, stellen dort den physischen Exponaten zahlreiche weitere Objekte in Reproduktion gegenüber. Mit ihnen entfaltet sich auch auf begrenztem Ausstellungsraum ein breites Panorama der Stuttgarter Sammlungen, das zum Schauen und Entdecken einlädt.

Sammlungen

 
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DIE BIOLOGISCH-

NATURKUNDLICHEN

SAMMLUNGEN

Institut für Biomaterialien und

biomolekulare Systeme

BETEILIGTE SAMMLUNGEN

Die biologisch-naturkundliche Sammlungen
Sammlung zur Kreiseltechnik und Inertialnavigation
Baustoff-Handapparat
Sammlung des Instituts für Fahrzeugtechnik Stuttgart
Sammlung mathematischer Modelle und Instrumente
Historische Messgeräte des Instituts für Elektrische und Optische Nachrichtentechnik
Modellbibliothek des Institut für Konstruktionstechnik und Technisches Design 
Computermuseum der Informatik
Sammlung des Instituts für Raumfahrtsysteme
Stuttgarter Medienarchiv
Sammlung und Nachlass Jürgen Joedicke
Sammlungen des Instituts für Architekturgeschichte
Sammlung von Kunststoffobjekten
Modellsammlung der Fakultät Architektur und Stadtplanung
Sammlung antiker Münzen der Abteilung für alte Geschichte des historischen Instituts
Sammlung des Instituts für Navigation
Sammlung des Instituts für Fördertechnik und Logistik zur Seilforschung
Karten- und Plansammlung der Universitätsbibliothek
Geräte und Modelle im Universitätsarchiv